Wie wird das Geld verteilt?

Die Lakota-Familien können bei der Familie Yellow Bull (Ansprechpersonen im Reservat) anrufen, wenn sie kein Geld mehr haben um die Heizikosten zu zahlen. Sie werden dann auf eine Winterprojekt-Warteliste gesetzt mit Namen, Adresse und was für Hilfe sie benötigen (Propan, Holz oder Strom).

Ganz wichtig hier ist:

Die Familie Yellow Bull arbeitet ehrenamtlich und somit fallen keine administrativen Kosten an. In Deutschland gehen die Spenden an ein kostenloses humanitäres Konto der Gesellschaft für bedrohte Völker. Auch hier fallen dank ehrenamtlichen Engagements keinerlei Kosten an. Dies gewährleistet, dass tatsächlich das gesamte gespendete Geld für Heizmaterial verwendet werden kann!

Zudem erhalten die Familien kein Geld. Sie erhalten nur Propangras, Strom oder Geld. Jede Quittung wird aufgehoben und nach Deutschland weitergereicht.

 

Propangas:

Sobald 10 Familien Propan benötigen, gibt die Familie die Namen an die Propan Firma "Lakota Plains Co." weiter.  Herr Yellow Bull, Mitgründer unseres Winterprojektes und ehrenamtlicher Betreuer des Projektes in den USA, schreibt einen Scheck z.B.  in Höhe von 2000 USD an die Propanfirma aus und diese liefert direkt an die Familien das Minimum in Höhe von (im Moment) 175 USD Propangas (ca 75 Gallonen).

 

Elektrizität:

Einige Familien heizen mit Strom. Oft laufen die Stromrechnungen enorm über die Wintermonate an. Deshalb helfen wir hier mit einer Minimumanzahlung in Höhe von 80 USD. Das Geld wird per Scheck von unserem Winterprojekt direkt an die Stromfirma geschickt.

 

Holz:

Es gibt Familien die mit Holz heizen.  Wir kaufen vor Ort eine größere Menge so günstig wie möglich Holz ein und fahren es Fuhrenweise an die Familien aus.